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Planetenkreis-Aufstellungen (PKA)

Ressourcen freilegen.

Die Planeten werden je nach dem Anliegen des Klienten ausgewählt und als Ressourcen frei oder in einer bestimmten Anordnung gestellt. Dabei dient das Kybernetische Modell der Planetenkreise der Transpersonalen Astrologie (TPA) als Ideengenerator. Der Fokus des Klienten – der Repräsentant des Klienten in der Aufstellung – sucht die Begegnung mit diesen Kraftquellen und es wird geprüft, ob die Zugang zu diesen Quellen frei und ungehindert möglich ist. Durch Rituale und andere Interventionen werden die sichtbar werdende Blockaden bereinigt. Die Planeten können wieder als echte Ressourcen wahrgenommen werden. Zusätzlich zu den Planeten als Ressourcen können bestimmte auf das Anliegen bezogene System-Teile gestellt werden wie Personen, Themen, Körperteile, Ideen usw.

Die Planetenkreis-Aufstellung wird im Rahmen von Seminaren und Aufstellungsabenden angeboten.

Hier ein Überblick über die vier Regelkreise:

Der erste Regelkreis: Mond, Merkur und Sonne
Dieser Regelkreis beschreibt unseren ganz grundsätzlichen Zugang zur Wirklichkeit, in die wir uns eingebettet vorfinden. Der Mond steht für das Grundgefühl, mit dem wir dieser Welt begegnen und die Art und Weise, wie wir die Welt in uns über unsere Wahrnehmung aufnehmen. Merkur ist der Vermittler der Impulse, die wir über den Mond erleben: er verbindet, verknüpft und sortiert die Wahrnehmungen gemäß des Repertoires unserer Erfahrungen zu einer Wirklichkeitskonstruktion, auf deren Grundlage wir Handlungsstrategien entwerfen können. Die Sonne schließlich steht für die Art und Weise, wie wir uns wieder in aktiven Austausch mit der Welt begeben, um diese gemäß unserer Sicht der Dinge zu beeinflussen und zu gestalten.

Der zweite Regelkreis: Venus und Mars
Der zweite Regelkreis baut auf dem ersten auf und erweitert seine Bedeutung, indem er die Umwelt ins Spiel bringt. Venus steht dabei für das, was wir uns wünschen, was uns interessiert, was wir anziehend finden, und das wir deshalb gerne haben möchten. Mars verkörpert unsere Fähigkeit, das, was wir haben wollen, uns auch zu holen - er ist unsere Durchsetzungskraft, mit deren Hilfe wir aktiv auf unsere Umwelt zu gehen.

Der dritte Regelkreis: Jupiter und Saturn
Dieser Regelkreis beschreibt auf der nächsthöheren Stufe unseren Zugang zur gesellschaftlichen Wirklichkeit. Jupiter verkörpert dabei das, was wir uns von der Gesellschaft erhoffen und erwarten, während Saturn eher das umfasst, was wir an Erwartungen von der Gesellschaft uns gegenüber wahrnehmen und wie wir damit konstruktiv umgehen. Auf einer entwickelten Stufe können wir an Jupiter und Saturn ablesen, welche Möglichkeiten wir in die Welt mitgebracht haben, um eine aktive Rolle im sozialen Ganzen zu spielen.

Der vierte Regelkreis: Neptun, Uranus und Pluto
Der vierte und letzte Regelkreis ist zugleich der geheimnisvollste, denn er beschreibt einen Zugang zu den Dingen, die über unsere Persönlichkeit hinausgehen - die transpersonale Wirklichkeit. Neptun steht für unsere höhere Wahrnehmung, für unsere Suche nach Wahrheit, aber auch für unsere Tendenz, uns in der Welt zu täuschen. Uranus ist der Vermittler blitzartiger Erkenntnisse über die größerern Zusammenhänge, aber oft erleben wir ihn als unser Leben störenden Faktor. Pluto schließlich gibt uns die Kraft, unsere Handlung selbstlos werden zu lassen, oder aber unser Selbst an übergeordnete Instanzen unfreiwillig zu verlieren.

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Christopher Weidner

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